KURZE GESCHICHTE VON BINISSALEM
In Binissalem findet man Überreste der römischen, islamischen und der Talayot-Kultur. Von Letzterer finden wir Spuren in Cabrit, Can Macià und Claper dels Moros. Aus der islamischen Zeit sind Reste in Robines erhalten, einem alten Machtzentrum im Osten.
Der Name Binissalem stammt laut linguistischer Untersuchungen von dem Begriff Banu Ssálam (Söhne des Friedens), oder dem Begriff Banu Ssálim (Söhne des Ssálim) ab.
Aus dieser Zeit sind ebenfalls Brunnen und Kanäle erhalten, die sich in der lokalen Namensgebung widerspiegeln.
Jahrhunderte später, Ende des 18. Jahrhunderts bis Anfang des 19. Jahrhunderts, entstanden in Binissalem Gebäude, die dem Dorf seine historisch-künstlerische Prägung verliehen.
Diese zeugen von einer Epoche der Prosperität, die den Bau sehr bedeutender Gebäude ermöglichte (Can Marc, Can Beltran, Can Garover, Ca n´Antic, Can Novell, Can Corneta, Can Tiró de ses bolles -mit manieristischer Fassade-, Can Ferrer, Can Gelabert -mit Räumen, die mit Fresken im pompeianischen Stil dekoriert sind-, Can Sabater, Ca n’Enric Sureda , ...).
Zweifelsohne ist das größte und schönste Gebäude die Kirche Nuestra Señora de Robines, die aus Binissalemstein erbaut wurde.
Binissalem hat zwei bedeutende Autoren hervorgebracht: Llorenç Villalonga und Llorenç Moyà, die in ihren Werken das Leben der Menschen in Binissalem beschreiben.
Zum Schluss möchten wir noch eine sprachliche Besonderheit der Region (die sie mit Lloseta und Alaró teilt) hervorheben: Das E wird hier, statt mit einer neutralen Betonung, offen ausgesprochen, was der hiesigen Sprache eine besondere Färbung verleiht.
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